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Vorsicht ist besser als Nachsicht

DRK-Wasserwacht schult Asylbewerber zu Gefahren an winterlichen Gewässern

Gemeinsam mit einem Ausbilder der DRK-Wasserwacht übten Menschen aus Afghanistan, dem Irak, Pakistan und Venezuela das richtige Verhalten bei der Rettung aus winterlichen Gewässern.

Der richtige Umgang mit Eis und Schnee – etwas, das zumindest für Mitteleuropäer das normalste der Welt  sein sollte. Für Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist das jedoch oft alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Grund genug für die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre, gemeinsam mit Afghanen, Irakern, Pakistanern und Venezolanern eine Schulung zu diesen Themen, insbesondere zu den Gefahren winterlicher Gewässer, durchzuführen.

Wann darf man Eis betreten? Warum ist es so gefährlich? Und wie kann man sich und andere im Notfall retten? Fragen, auf die zusammen auf Deutsch und Englisch eine Antwort gefunden wurde. Und sogar mehr als das. Denn die Kinder und Erwachsenen übten Möglichkeiten der Selbst- und Fremdrettung auch gleich noch praktisch auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in Werdau, die von European Homecare betrieben wird. Mit Leiter, Leinen und sogenannten Wurfrettern ging es ans Werk um auf die bevorstehende Winterzeit vorbereitet zu sein.

Die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre verbindet eine lange und gute Zusammenarbeit mit European Homecare im Bereich der Schulung, Betreuung und Integration von Asylsuchenden und Migranten. Jahr für Jahr finden eine Vielzahl gemeinsamer Projekte statt.

Foto: Gemeinsam mit einem Ausbilder der DRK-Wasserwacht übten Menschen aus Afghanistan, dem Irak, Pakistan und Venezuela das richtige Verhalten bei der Rettung aus winterlichen Gewässern.

8. November 2018 12:59 Uhr. Alter: 8 Tage